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Ein Stift auf einem Stapel Dokumente

Jetzt neu: Haderun Nachrichten und Kalender 2026

  • Autorenbild: Reinhard Weber
    Reinhard Weber
  • vor 17 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Soeben ist die neue Ausgabe der Haderun Nachrichten 02/2025 erschienen. Mitglieder des Geschichtsvereins bekommen sie frei Haus, außerdem liegt sie im Guardini90 und an vielen öffentlichen Stellen in Hadern kostenlos aus. Ebenfalls erhältlich: der Hadern-Kalender 2026, der historische Bauernhöfe in unserem Viertel vorstellt.


Die neue Ausgabe der Haderun Nachrichten


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Die neue Ausgabe der Haderun Nachrichten des Geschichtsvereins Hadern ist erschienen und liegt ab sofort kostenlos zur Mitnahme aus. Auf über 40 Seiten nimmt sie die Leser mit auf eine spannende Zeitreise durch die Geschichte unseres Stadtbezirks.

Im Mittelpunkt dieser Ausgabe steht das Haderner Waldheim, dem der Geschichtsverein seinen diesjährigen Tag des offenen Denkmals widmete. Die wechselvolle Geschichte des einst vom Deutschen Kriegerbund gegründeten Ausflugslokals spiegelt über ein Jahrhundert deutsche Geschichte wider – von der Kaiserzeit über beide Weltkriege bis zur heutigen Nutzung als beliebter Biergarten.

Weitere Beiträge beleuchten dramatische Schicksale: Hans Beimler, kommunistischer Reichstagsabgeordneter, versteckte sich 1933 in Großhadern vor den Nationalsozialisten, bevor er verhaftet und ins KZ Dachau deportiert wurde. Pfarrer Michael Batzer zog als junger Feldkaplan in den Ersten Weltkrieg und hinterließ eindrucksvolle Aufzeichnungen. Der Neurieder Archivar Reinhard Lampe berichtet über das Schicksal des jüdischen Patienten Moritz Bendit, der jahrzehntelang in der Nervenheilanstalt Neufriedenheim lebte und 1940 dem NS-Euthanasieprogramm zum Opfer fiel.

Auch Alltagsgeschichte kommt nicht zu kurz: Ein Beitrag erklärt, welche Geschichten die verschiedenen historischen Hausnummernschilder in Hadern erzählen. Die digitalisierte Dia-Sammlung von Otto Gugger mit über 1.000 Bilddokumenten ist nun im Vereinsarchiv zugänglich. Zudem blickt die Ausgabe zurück auf 15 Jahre Geschichtsverein – von der Gründung 2010 bis zu aktuellen Projekten wie der Rettung der Kinderreichensiedlung.


Die Haderun Nachrichten liegen ab sofort im Guardini90 kostenlos zur Abholung bereits (und an weiteren öffentlichen Stellen im Stadtviertel).



Der Hadern-Kalender für das Jahr 2026


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Der neue Wandkalender 2026 des Geschichtsvereins Hadern dokumentiert zwölf historische Bauernhöfe aus Groß- und Kleinhadern, deren Geschichte teilweise bis ins Mittelalter zurückreicht.

Monat für Monat werden die Höfe mit historischen Aufnahmen und ihren Geschichten vorgestellt: Der Heiglhof wurde bereits 1143 erstmals erwähnt und ist damit älter als die Stadt München. Vom Spitzweghof aus machte sich Joseph Bschorr auf den Weg zum erfolgreichen Bierbaron mit seinem Hacker- und Pschorrbräu. Im Schneidergütl machten Pilger auf ihrem Weg nach Maria Eich Rast, woraus sich die dortige Gastwirtschaft entwickelte.

Die Höfe erzählen vom bäuerlichen Alltag, von den Bewohnern und ihren Schicksalen, von Bränden, Neubauten und dem allmählichen Wandel Haderns im 20. Jahrhundert. Historische Fotografien aus dem Stadtarchiv München und aus Familienbesitz zeigen die ursprünglichen Hofgebäude, während aktuelle Aufnahmen dokumentieren, wie die Standorte heute aussehen und genutzt werden.

Der Kalender ist Teil des Geschichtspfads Haderner Höfe, mit dem der Geschichtsverein der bäuerlichen Vergangenheit des Stadtbezirks ein Denkmal setzt.


Der Kalender ist erhältich zum Preis von 15 Euro an folgenden Verkaufstellen

  • Buchhandlung am Haderner Stern

  • Juwelier Schafranek (Filserhochhaus)

  • Getränkemarkt Christian Köhler (Großhaderner Str. 7)


Bestellung per E-Mail: info@gv-hadern.de Bestellung per Telefon: 0175 298 50 39


 
 
 

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ÜBER UNS

Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, Zeugnisse der Vergangenheit und Gegenwart des Münchner Stadtbezirks Hadern zu erkunden, zu archivieren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

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im Guardini90

Guardinistraße 90
81375 München

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